Diese 7 Ernährungsgewohnheiten sollten Sie Ihrem Darm nicht zumuten: Unterschied zwischen den Versionen

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Deftige Mahlzeiten und übergroße Portionen machen Magen und Darm schwer zu schaffen. Das Essen liegt schwer im Magen und bereitet bei weiterer Verdauung dem Darm Probleme. Die meisten Menschen kommen bei dieser Ernährungsgewohnheit in ein Mittagstief und können sich schlecht wieder auf ihre Arbeit konzentrieren. Völlegefühl, Blähungen und allgemeines Unwohlsein sind oft die Folge. Dies ist auch der Fall bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Fast-Food. Sie machen zwar oft schnell satt, belasten aber Magen und Darm besonders. Schuld daran sind Konservierungsstoffe und künstlich hergestellte Zusatzstoffe. Also: Am besten selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Magen und Darm werden es auf jeden Fall danken.
 
Deftige Mahlzeiten und übergroße Portionen machen Magen und Darm schwer zu schaffen. Das Essen liegt schwer im Magen und bereitet bei weiterer Verdauung dem Darm Probleme. Die meisten Menschen kommen bei dieser Ernährungsgewohnheit in ein Mittagstief und können sich schlecht wieder auf ihre Arbeit konzentrieren. Völlegefühl, Blähungen und allgemeines Unwohlsein sind oft die Folge. Dies ist auch der Fall bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Fast-Food. Sie machen zwar oft schnell satt, belasten aber Magen und Darm besonders. Schuld daran sind Konservierungsstoffe und künstlich hergestellte Zusatzstoffe. Also: Am besten selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Magen und Darm werden es auf jeden Fall danken.
  
== Zu fettes Essen ==
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== Zu fettes Essen ==
  
 
Wenn dauerhaft zu fette Speisen zu sich genommen werden, so wird der Darm auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt dann zu einer Veränderung in der Darmflora, Nervenzellen können geschädigt werden. Durch fettreduzierte und gesunde Speisen sorgen Sie dafür, dass die Darmflora im Gleichgewicht bleibt und beugen somit gesundheitlichen Problemen vor.
 
Wenn dauerhaft zu fette Speisen zu sich genommen werden, so wird der Darm auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt dann zu einer Veränderung in der Darmflora, Nervenzellen können geschädigt werden. Durch fettreduzierte und gesunde Speisen sorgen Sie dafür, dass die Darmflora im Gleichgewicht bleibt und beugen somit gesundheitlichen Problemen vor.

Aktuelle Version vom 3. Dezember 2019, 12:08 Uhr

Verdauungsprobleme nach der Nahrungsaufnahme sind vielen Menschen bekannt: Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung und allgemeines Unwohlsein. Dies liegt daran, dass wir unserem Verdauungstrakt durch falsche Essgewohnheiten oft zu viel zumuten. Dabei sollte gerade dem Darm im Rahmen unserer Ernährung große Beachtung geschenkt werden, denn dort gibt es mehr Nervenfasern als im Gehirn. Weiterhin sitzt der größte Teil unseres Immunsystems im Darm, dessen Gesunderhaltung besonders wichtig ist. Besteht ein Ungleichgewicht oder ist der Darm durch falsche Ernährungsgewohnheiten verschlackt, können zahlreiche gesundheitliche Probleme auftreten. Folgende Ernährungssünden sollten unterlassen werden, wenn Sie ihren Darm gesund erhalten möchten:

Kantinen-Essen und zu viel industriell hergestellte Nahrung

Deftige Mahlzeiten und übergroße Portionen machen Magen und Darm schwer zu schaffen. Das Essen liegt schwer im Magen und bereitet bei weiterer Verdauung dem Darm Probleme. Die meisten Menschen kommen bei dieser Ernährungsgewohnheit in ein Mittagstief und können sich schlecht wieder auf ihre Arbeit konzentrieren. Völlegefühl, Blähungen und allgemeines Unwohlsein sind oft die Folge. Dies ist auch der Fall bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Fast-Food. Sie machen zwar oft schnell satt, belasten aber Magen und Darm besonders. Schuld daran sind Konservierungsstoffe und künstlich hergestellte Zusatzstoffe. Also: Am besten selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Magen und Darm werden es auf jeden Fall danken.

Zu fettes Essen

Wenn dauerhaft zu fette Speisen zu sich genommen werden, so wird der Darm auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt dann zu einer Veränderung in der Darmflora, Nervenzellen können geschädigt werden. Durch fettreduzierte und gesunde Speisen sorgen Sie dafür, dass die Darmflora im Gleichgewicht bleibt und beugen somit gesundheitlichen Problemen vor.

Große Mengen an Fleisch

Wird zu viel Fleisch konsumiert, so steigt das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Zu viel fettes und gebratenes Fleisch kann sich weiterhin negativ auf die Darmflora auswirken, chronische Erkrankungen und Entzündungen verursachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu einem moderaten Fleischkonsum mit biss zu 300 Gramm pro Woche. Um den Darm gesund zu erhalten, sollte möglichst mageres und weißes Fleisch von Geflügel verzehrt werden. Rotes Fleisch, vor allem Schweinefleisch sollte wenn möglich ganz vom Speiseplan gestrichen werden.

Zu viele Ballaststoffe

Dies scheint zuerst ein Widerspruch zu sein: Immer wieder hört man, dass im Rahmen eines gesunden Ernährungsstils möglichst viele Ballaststoffe vom Körper aufgenommen werden sollten. Sie wirken sich in der Regel positiv auf die Verdauung aus und sorgen für eine geregelte Ausscheidung von Schlackstoffen aus dem Darm. Dies ist auf der einen Seite richtig und wichtig für eine gute Darmbewegung, andererseits darf es mit der Aufnahme von zu vielen Ballaststoffen auch nicht übertrieben werden. Dies kann sich nämlich ins Gegenteil verkehren und dem Darm große Probleme bereiten. Blähungen und Verstopfungen sind dann häufig die Folge. Dies liegt daran, dass jeder Mensch anders verdaut und die Zusammensetzung von Darmbakterien bei jedem anders ist. Ballaststoffe enthalten weiterhin viele Kohlenhydrate, die nicht von jedem gut vertragen werden und sehr viel Luft im Darm bilden. Oft kommt es bei der Aufnahme von zu vielen

Ballaststoffen zu Verdauungsproblemen, weil nicht genügend getrunken wird. Ballaststoffe brauchen viel Flüssigkeit um quellen zu können. Fehlt diese, so kann es zu schmerzhaften Verstopfungen kommen.

Einseitige Diäten

Um den Darm und die gesamte Darmflora gesund zu erhalten, sollte auf einseitige Diäten verzichtet werden. Dem gesamten Körper und somit auch dem Darm werden wichtige Mineralien, Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente entzogen, was sich negativ auf die Zusammensetzung der Darmflora auswirken kann. Wer Gewicht verlieren möchte, stellt sein Essverhalten besser auf eine gesunde und vollwertige Mischkost mit vielen frischen Zutaten um. So wird gewährleistet, dass der Darm gesund und im Gleichgewicht bleibt.

Zu hoher Zuckerkonsum

Zucker hat einen großen Einfluss auf die Darmflora und kann das Gleichgewicht der im Darm angesiedelten Bakterienstämme erheblich aus dem Gleichgewicht bringen. In Kombination mit einer zu fettreichen Ernährung kommt es schnell zu einer Dysbiose im Darm. Zucker und Fett zusammen sind dafür verantwortlich, dass sich die Darmschleimhaut verändert und durchlässiger wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass schädliche Bakterien sich besonders gut vermehren können und es zu entzündlichen Prozessen im Darm kommt.

Zu viele saure Lebensmitteln

Neben Zucker und ungesunden Fetten sind zu viele im Körper sauer wirkende Lebensmittel dafür verantwortlich, dass die Darmgesundheit leidet. Weißmehlprodukte, industrielle Lebensmittel, Wurst- und Käsewaren im Übermaß verzehrt sorgen dafür, dass der Körper übersäuert und sich im Darm Schlackstoffe bilden, die nicht mehr abtransportiert werden können. Ist der Darm verschlackt und der Körper übersäuert, so können Nähr- und Vitalstoffe nicht mehr richtig verarbeitet und an die Körperzellen abgegeben werden. Empfohlen wird hier eine Darmreinigung, um den Körper von Gift- und Abbauprodukten zu befreien. Im Anschluss daran und während der Darmsanierung sollte auf eine basische Kost zurückgegriffen werden. Dies beinhaltet die Aufnahme frischer und vorwiegend pflanzlicher Produkten mit hohem Nährstoffgehalt und großer Nährstoffdichte.