5 Fakten, warum eine Darmreinigung auch Ihrer Psyche gut tut

Aus Kurhaus Schärding
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Eine Darmreinigung hilft dabei, den Körper zu entschlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Sie stärken dadurch Ihr Immunsystem und beugen Hautkrankheiten, Rheuma, Migräne, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Autoimmunerkrankungen vor. Interessant zu wissen ist, dass eine Darmreinigung auch Ihre Psyche reinigt und stärken kann. Lesen Sie hier wissenswerte Fakten rund um das Thema Darmreinigung und Psyche.

Wie hängen Darm und Psyche zusammen?

Der menschliche Körper ist ein vielschichtiges System, in dem physische und psychische Faktoren wie Zahnräder zusammenwirken. Dies betrifft vor allem die Funktion der inneren Organe im Zusammenspiel mit der menschlichen Psyche. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Darm über einen zentralen Nervenstrang, den sogenannten nervus vagus, auch auf unser Gehirn einwirkt. Stehen Sie zu sehr unter Stress, so kann es passieren, dass Sie öfters zur Toilette gehen müssen und Durchfall bekommen. Dies sind vegetative Symptome, die aus eben erwähntem Zusammenspiel von Körper und Psyche entstehen. Steht der menschliche Körper zu sehr unter Stress, so wird auch die Darmschleimhaut durchlässiger und es kann zu einem Reizdarmsyndrom kommen. Folge dessen sind Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Es wurde festgestellt, dass Menschen mit Reizdarm-Syndrom auch Probleme im psychischen Bereich haben: Ängste und Depressionen entstehen, da Gehirn und Darm in engem Kontakt stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Eine Darmreinigung kann dabei helfen, sowohl den Körper als auch die Psyche wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Das Glückshormon Serotonin im Darm

Serotonin ist eins der Glückshormone, die im menschlichen Körper produziert werden. Das ausreichende Vorhandensein von Serotonin ist dafür verantwortlich, dass der Mensch Ruhe, innere Zufriedenheit und Gelassenheit empfinden kann. Im Umkehrschluss dazu verursacht ein Mangel an Serotonin Reizbarkeit, Aggressivität und schlechte Laune. Diese Symptome bieten den Nährboden zur Entstehung einer Depression. Der Zusammenhang mit dem Darm besteht darin, dass eine Vorstufe des Hormons Serotonin in ihm gebildet wird, die Aminosäure Tryptophan. In unserer heutigen modernen Welt, in der mit künstlicher und industriell gefertigter Nahrung auch sehr viel Fruchtzucker aufgenommen wird, fährt auch die Produktion von Tryptophan zurück. Fruchtzucker hemmt die Aufnahme von Tryptophan, folglich kann auch nicht mehr genügend Serotonin gebildet werden. Stimmungsschwankungen und Depressionen wurden bei den Menschen häufiger nachgewiesen, die zu viel Fruktose aufnahmen. Eine Darmreinigung mit paralleler Ernährungsumstellung auf naturbelassene Lebensmittel im Sinne einer ausgewogenen Mischkost hilft dabei, Körper und Psyche wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Depressionen vorzubeugen.

Psyche und Darmbakterien

Eine Darmreinigung stellt dann ein adäquates Mittel dar, wenn sich Körper und Psyche nicht mehr in Balance befinden. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora kann bewirken, dass es dem Menschen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch schlechter geht. Der Darm ist besiedelt von unzähligen Mikroben, die auf der Darmschleimhaut sitzen. Die Anzahl derer übersteigt die unserer Körperzellen um ein Vielfaches. Die passende Zusammensetzung dieser Bakterienstämme ist dafür verantwortlich, dass unsere Verdauung reibungslos abläuft. Befindet sich die Darmflora im Ungleichgewicht, so wirkt sich dies auf die verschiedensten Bereiche unseres Körpers negativ aus. Immunsystem, Stoffwechsel und Emotionen können dadurch gestört werden. Neben körperlichen Symptomen wie Durchfall, Blähungen, Verstopfung und Bauchschmerzen kann es auch im Bereich

der Psyche zu Veränderungen kommen: Gefühle der Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Überreiztheit bis hin zu depressiven Verstimmungen können Folge einer gestörten Darmflora sein. Die Methode der Darmreinigung zielt auf die Wiederherstellung eines wieder gut funktionierenden Zusammenspiels der unterschiedlichen Bakterienstämme im Darm. Nach dem Abführen wird empfohlen, durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse die Darmflora wieder in Balance zu bringen. Probiotische Nahrungsmittel helfen dabei, ebenso die Einnahme fehlender Bakterienstämme in Tablettenform. Die Darmgesundheit und in Zusammenhang damit auch die psychische Gesundheit werden dann gefördert, wenn möglichst wenige fertige und industriell verarbeitete Lebensmittel verzehrt werden. Setzen Sie statt dessen vor und während einer Darmreinigung lieber auf Vollkorrnprodukte, viel Gemüse, Fisch und wertvolle Öle. Meiden Sie Stärke und Zucker, um nach einer Darmreinigung Ihren sanierten Darm nicht wieder zu belasten.

Darmreinigung und gute Emotionen

Eine Darmreinigung führen viele Menschen vor einer Fastenkur durch, um den Körper zu entschlacken, ihn von Gift- und Abfallstoffen zu befreien. Bei der Entschlackung und auch beim anschließenden Fasten werden Botenstoffe ausgeschüttet, die glücklich machen und sich somit positiv auf die Psyche auswirken. Hier setzt wieder das bereits erwähnte Zusammenspiel von Darmgesundheit, Entschlackung und menschlichen Emotionen ein: Durch eine Darmreinigung wird der Körper von Giftstoffen befreit, was sich positiv auf die Darmgesundheit auswirkt und gleichzeitig an das Gefühlszentrum weitergeleitet wird. Eine Darmreinigung kann unsere Emotionen also positiv beeinflussen. Sie befreit den Darm einerseits von fest sitzenden Krusten und Schlacken und hilft andererseits dabei, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Beides sind Grundvoraussetzungen für eine gesunde Psyche. Körperliche Reinigung heißt auch Reinigen von Kopf und Seele, damit dass Zusammenspiel aller Zahnräder im Körper wieder richtig funktionieren kann.

Sport und Bewegung während einer Darmreinigung – Wohltat für die Seele

Bewegung vor, während und nach einer Darmreinigung ist ein wichtiger Grundstein, der sich auch positiv auf Ihr psychisches Wohlbefinden auswirkt. In Zusammenspiel aller bereits genannten Faktoren wirkt sich ausreichende Bewegung entspannend auf die Seele aus. Bei Menschen, die sich regelmäßig sportlich betätigen, treten Stimmungstiefs und depressive Phasen seltener auf als bei Bewegungsmuffeln. Sport und Bewegung hilft dabei, die körpereigenen Glückshormone zu aktivieren, vor allem das Hormon Serotonin, dessen Bedeutung für die Darmgesundheit bereits erörtert wurde. Gleichzeitig werden Stresshormone wie zum Beispiel Cortisol abgebaut. Sie sollten während einer Darmreinigung Sportarten wählen, die Sie am besten draußen an der frischen Luft ausüben können: Laufen, Radfahren, Wandern, Walken oder Schwimmen. Als Faustregel für die Gesundheit gilt, sich mindestens dreimal die Woche für eine halbe Stunde im aeroben Bereich zu bewegen. Dadurch unterstützen Sie Ihr Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und erreichen, dass sich Ihr Hormonsystem in Balance befindet. Da regelmäßiger Sport auch angstlösend wirkt, sei dieser besonders im Hinblick auf einen gesunden Darm empfohlen. Bei Angst entsteht Stress, der durch Bewegung abgebaut und gelöst wird. Reizdarmsymtome wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung entstehen meist durch Stress, weshalb ausreichende körperliche Bewegung in Zusammenhang mit einer Darmreinigung und einer gesunden Ernährung dabei helfen kann, Körper und Psyche positiv zu beeinflussen. In Kombination aller genannter Maßnahmen tragen Sie dazu bei, dass sich Darm und Psyche regenerieren und sich wechselseitig positiv beeinflussen können.