Chinesische Kräuter nach TCM im Kurhaus Schärding

Schon vor mehr als 4000 Jahren hat sich in China die Traditionelle Chinesische Medizin zur Hochblüte entwickelt. Die Grundlagen dieser Volksmedizin sind auch heute noch gültig und beinhalten verschiedene Behandlungsmethoden, welche die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren. Beim Stichwort “TCM” denken die meisten sofort an Akupunktur. Ein ganz wesentlicher Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin wird im Westen jedoch viel zu wenig wahrgenommen: die chinesischen Kräuter. Die chinesische Kräutertherapie bietet dem Patienten Alternativen zur westlichen Schulmedizin bei Leiden und Krankheiten aller Art, und ist gerade bei chronischen Erkrankungen in vielen Fällen wesentlich effektiver als die isolierte Anwendung von Nadeln oder symptombekämpfender Arzneimittel.

Im Kurhaus Schärding wird die chinesische Kräutertherapie von kompetenten Ärztinnen sehr erfolgreich angewendet.

 

TCM und die chinesischen Kräuter im Vergleich

Westliche Medikamente und ihre pharmazeutischen Wirkstoffe dienen meist primär der Symptombehandlung, bei welcher pathologische Prozesse dahinter oft nicht, oder nur unzureichend unter Kontrolle gebracht werden. So bekämpfen Antibiotika z.B. vorläufig zwar bakterielle Infektionen, sie erhöhen jedoch nicht die Widerstandskraft des Patienten sodass dieser sich zukünftig erst gar nicht infiziert. Oder ganz banal ausgedrückt: Ein krampflösendes Mittel kann z.B. gegen akute Magenschmerzen sehr hilfreich sein. Die Ursache aber, die überhaupt erst zu den Magenkrämpfen führte, kann das Schmerzmittel nicht behandeln. Die westliche Schulmedizin hat ihre Stärken in der “Akutbehandlung” von Symptomen, doch verleitet sie leider allzu oft zur Dauermedikation mittels Akuttherapien. Die Behandlung chronischer Prozesse wird dabei aus den Augen verloren.

Diese Vorgehensweise ist der traditionell chinesischen Medizin fremd. Ihr Ziel ist die Problemlösung an sich, und dabei geht es eben nicht um die Einstellung des Patienten auf eine Dauermedikation, sondern um eine Beendigung oder Umkehr der chronischen Erkrankungsprozesse.  Symptome werden nur dann zuerst behandelt, wenn sie gefährlich oder sehr quälend für den Patienten sind, ansonsten hat immer die Behandlung der Krankheitsursachen Vorrang.

Chinesische Kräuter wirken somit im Unterschied zu  westlichen Arzneimitteln primär auf die zugrunde liegenden Zustände, wie sie von der traditionellen Diagnose definiert wurden. Denn die akute Krankheit ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs!

Indikationen für chinesische Kräuter nach TCM

In der chinesischen Medizin ist gegen fast jede Erkrankung ein Kraut gewachsen. Die Traditionelle Chinesische Medizin behandelt sowohl akute als auch chronische Krankheiten sehr auf bestimmte Erkrankungen. Es hängt natürlich auch von der Schwere und Chronizität der Erkrankung ab, wie schnell chinesische Kräuter  für den Patienten spürbare Besserung oder Heilung bewirken, jedoch lassen sich mit der traditionellen chinesischen Medizin vor allem Entzündungen und Schmerzen aller Art, sowie Verdauungsbeschwerden und auch diverse Befindlichkeitsstörungen sehr rasch unter Kontrolle bringen.

Die Wirkung chinesischer Kräuter

Die Verwendung von Heilpflanzen ist so alt wie die Menschheit. Sogar Beobachtungen von Tieren zeigen, dass auch sie bei bestimmten Erkrankungen ausgewählte Pflanzen zur Linderung ihrer Beschwerden zu sich nehmen.

Mit “Kräutern” sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin pflanzliche, mineralische und seltener auch tierische Substanzen gemeint, die der Körper durch das Verdauungssystem, die Atmung oder über die Haut in sich aufnimmt. Diese Substanzen reorganisieren das “Qi”, die “Säfte” und das “Blut” innerhalb der Organkreise nach Auffassung der chinesischen Medizin, und wirken damit schädlichen Einflüssen entgegen, und packen so das “Übel” an den Wurzeln.

 

Chinesische Kräuter nach Diagnosestellung

Im Kurhaus Schärding findet vor jeder traditionellen chinesischen Behandlung ein Erstgespräch statt, in dem ein besonderes Augenmerk auf die Individualität des Gastes gerichtet wird. Die Konstitution, die genaue Lokalisation der Beschwerden, der Schmerzcharakter, das Kälte- bzw. Wärmeempfinden, das Erforschen der Ursache und das genaue Betrachten von Zunge und Puls führen schließlich zur Diagnose. Die traditionelle chinesische Medizin ist ein Komplex mehrerer Behandlungsmethoden aus Akupunktur, Akupunktmassage, Qi-Gong, Tuina und der chinesischen Kräuter. Erst nach ausführlicher Diagnosestellung wird der individuelle Therapieplan für den Patienten ausgearbeitet.

Drei Allgemeinmedizinerinnen mit ÖAK-Diplom für Akupunktur, eine in China ausgebildete Therapeutin und eine chinesische Therapeutin bringen im Kurhaus Schärding die Lebensenergien wieder zum Fließen und das Qi wieder ins Gleichgewicht.

Rezept Ingwertee – bei Erkältungskrankheiten:

2 Scheiben Ingwer, 1 Esslöffel Lindenhonig, 0,3 l heißes Wasser

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