FASTENVORBEREITUNG – Eine erfolgreiche Kur beginnt zu Hause

Der Winter ist vorbei. Die Sonne zeigt sich wieder regelmäßiger und schenkt uns Energie und jede Menge Lebenslust. Die herrliche Aufbruchstimmung ist wieder da, die uns immer dann befällt, wenn wir die ersten bunten Knospen sehen und den Frühling riechen. Auf der Terrasse stehen schon Töpfe mit gesunden Kräutern und zarten Gemüsepflanzen. Die Wohnung ist auf Hochglanz poliert. Fehlt nur mehr der Frühjahrsputz für den Körper. Der geht bei einer Heil-, Basen- oder Veganfastenkur im Kurhaus Schärding besonders gründlich und schonend über die Bühne.

Fasten ist eine uralte anerkannte Heilmethode, die von vielen Ärzten zur Gesundheitserhaltung aber auch zur Bekämpfung und Eindämmung von Krankheiten wie chronischen Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder auch Allergien empfohlen wird. Richtig angewandtes und sorgsam dosiertes Fasten stärkt das gesamte Immunsystem und kann auch der Psyche helfen – ist es doch ein idealer Gegenpol zu den Plagen unserer Gesellschaft wie Informationsüberfluss, Leistungsdruck, Konsumzwang, Orientierungslosigkeit oder etwa der Entfremdung von der Natur.

Damit eine Fastenkur ihre positive Wirkung voll entfalten kann ist es wichtig, sie noch zu Hause mit einer Entgiftungsdiät (Fastenvorbereitung) einzuleiten. Idealerweise nimmt man sich dafür eine Woche Zeit. Falls das nicht in den Terminplan passt, sollte man mindestens drei Tage vor dem Beginn des geplanten Kuraufenthalts damit beginnen. Die Fasten-Vorkur dient dazu, den Körper im Vorfeld der eigentlichen Behandlung zu entschlacken und ihn auf die nahende Umstellung vorzubereiten. Dies ist vor allem notwendig um unangenehmen Nebenwirkungen während der Kur wie zum Beispiel Kopfschmerzen oder Übelkeit vorzubeugen. Wichtig ist es dabei, untertags stündlich heißes Wasser zu sich zu nehmen.

Als Frühstück während dieser Fastenvorbereitung eignet sich eine kleine Portion Getreidebrei mit Obst. Zu Mittag und am Abend schmecken mit Gewürzen verfeinerte Basensuppen, Reis oder in der Schale gekochte Ofenkartoffel mit Gemüse. Salz, weißer Zucker, weißes Mehl, Chili oder Zwiebel werden nicht verwendet. Dafür geben Gewürze, welche die Verdauung und Entgiftung fördern, den Speisen Geschmack. Ratsam sind zum Beispiel Anis, Cumin, Fenchel, Zimt, Kardamom, Ingwer, Gelbwurz oder schwarzer Pfeffer. Selbstverständlich ist der Verzicht auf frittierte Speisen, Eis, würzigen bzw. fettreichen Käse und Genussmittel von Alkohol bis Zigaretten. Neben heißem Wasser kann man uneingeschränkt Tee aus Fenchel, Kümmel, Anis oder Kräutern trinken.

Für den morgendlichen Getreidebrei weicht man am Vorabend drei Esslöffel vollwertigen grob geschroteten Hafer, Dinkel, Weizen oder Leinsamen in Wasser ein, kocht ihn am Morgen auf und fügt einen Spritzer Zitronensaft bei. Dazu gibt es frisches Obst, das man entweder klein schneidet oder raspelt. Als Alternative schmeckt auch ungeschwefeltes Dörr- oder Trockenobst, das man ebenfalls schon am Vorabend einweichen sollte. Der Brei kann nach Geschmack mit Nüssen, Kernen, Zimt oder Bourbon-Vanille, etwas Joghurt oder Schlagobers verfeinert werden.

Fastenvorbereitungs – Tipp: Auch die Basensuppe ist leicht auf Vorrat hergestellt: eine Lauchstange und vier Kartoffeln klein schneiden, in einem Liter Wasser weich kochen und eventuell pürieren. Die Suppe mit Thymian, Kümmel, Koriander und Schnittlauch abschmecken und genießen.

So gut vorbereitet, steht einer erfolgreichen Fastenkur nichts mehr im Wege. Aber Achtung: machen Sie sich die Nebenwirkungen bewusst, die der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung haben könnte! Das Loslassen und die Einkehr zu sich selbst können bei manchen Fastenden einen ‚Aha-Effekt’ auslösen, der nicht wieder umkehrbar ist!

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